21.09.2017 01:00

Trauma

Vortrag im "Welcome-Center" Beratungsstelle des Vereins "Flüchtlinge willkommen in Düsseldorf". Donnerstag 21.9.2017 19.30Uhr Was ist ein Trauma und wie äußert es sich auf der psychischen und körperlichen Ebene. Traumatische Erfahrungen hinterlassen Spuren im Gehirn, daraus können dauerhafte emotionale, mentale und körperliche Veränderungen entstehen. Welche Umstände fördern die Heilung der traumabedingten Reaktionen und wie können wir im alltäglichen Umgang dazu beitragen, daß die Betroffenen wieder zu innerer Stabilität finden können.

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10.10.2013 01:00

Schmerzbehandlung mit Naturmedizin

Sanfte Medizin für Körper und Seele bei chronischen Schmerzen. Wie wirken Selbsthilfe und professionelle Naturheilkunde bei chronischen Schmerzen zusammen? Wie können wir dem Zusammenspiel von innerer Befindlichkeit und Schmerzen ohne organische Ursache auf die Spur kommen? Frauenberatungsstelle Düsseldorf Ackerstrasse 144 10.10.2013 19.30Uhr

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29.01.2013 01:00

Tief schlafen und frisch aufwachen

Vortrag zur Selbsthilfe mit Naturmedizin in der Frauenberatungsstelle Düsseldorf Ackerstrasse 144 21.2. 2013 um 19.30

21.01.2012 01:00

Fachfortbildung: Die homöopathische Behandlung des Schwindels

Fachfortbildung klassische Homöopathie: Die homöopathische Behandlung des Schwindels mit Differenzierung nach unterschiedlichen organischen Ursachen und den Mustern des inneren Befindens nach der Sankaran-Sensation-Methode.

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16.10.2007 11:15

Schmerztherapie bei Endometriose mit Homöopathie

Vortrag anlässlich des 1. Jahrestages der Endometriose Selbsthilfegruppe Düsseldorf am 16.10.2007

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Schmerztherapie bei Endometriose mit Homöopathie

16.10.2007 11:15

Vortrag anlässlich des 1. Jahrestages der Endometriose Selbsthilfegruppe Düsseldorf am 16.10.2007

Akuter Schmerz und Betäubung

Akute Schmerzen gehören zum normalen Leben denn ein gesundes Schmerzempfinden schützt uns vor Gefahren oder Überforderung.

Als gesunde Reaktion auf sehr starke Schmerzen schüttet der Körper so genannte Endorphine aus, die eine betäubende Wirkung haben.

Die menschlichen Endorphine ähneln den Morphinen aus der Mohnpflanze, die seit Jahrtausenden als natürliche Schmerzmittel verwendet werden.

Viele andere Pflanzen werden in der Tradition der Naturheilkunde bei gynäkologischen Schmerzen eingesetzt.

Chronische Schmerzen

Langanhaltende Schmerzzustände signalisieren zwar wichtige Botschaften des Körpers, sind jedoch meist nicht so leicht einzuordnen.

Der Schmerz als Überbringer einer schlechten Nachricht wird daher gerne zunächst einmal zum Schweigen gebracht, die Schmerzfreiheit wird dann zum wichtigsten Ziel, der Blick auf mögliche Ursachen wird oft erst später möglich.

Chronische Schmerzen verändern das Leben, sie allein können sich zu einem eigenständigen Krankheitsbild hinentwickeln, weil sie die Lebensqualität einschränken. Darüber hinaus belastet die Einnahme von schmerzstillenden chemischen Medikamenten den Organismus und kann sogar auf Dauer die Schmerzen verstärken.

 

Die individuelle Seite des Schmerzes

Schmerzen rufen bei jedem Menschen unterschiedliche Gefühle hervor. Bei manchen Betroffenen stehen eher Angst oder Zorn im Vordergrund, manche empfinden zum Beispiel eher Versagensgefühle oder Ohnmacht. Nicht nur der Schmerz selbst, sondern auch die begleitenden unangenehmen Gefühle verstärken dann das Bedürfnis ihn gründlich zu betäuben.

Interessant ist es festzustellen, wie Schmerzen – von Mensch zu Mensch durchaus verschieden- durch unterschiedliche Einflüsse gelindert oder verstärkt werden.

Wird ein Schmerz schlimmer oder besser durch Wärme oder Bewegung, durch Ruhe oder Berührung?

Für eine langfristige homöopathische Behandlung ist solch eine sehr genaue Betrachtung des individuellen chronischen Schmerzes ganz wichtig, denn so ergeben sich oft schon deutliche Hinweise auf mögliche Heilmittel.

 

Schmerz und Tabu

Niemand spricht gerne über tabuisierte Bereiche des Lebens, Schmerzen im Zusammenhang mit Sexualität sind deshalb kein leichtes Thema. Verständlicherweise haben viele Menschen zunächst einmal Scheu davor, über Unfruchtbarkeit oder über eine Fehlgeburt zu sprechen. Besonders über traumatische Erfahrungen im Zusammenhang mit Sexualität möchte eine betroffene Frau sicherlich lieber erst dann sprechen, wenn sich bereits einiges Vertrauen zu ihrem Gegenüber entwickeln konnte. Schmerzen die im Zusammenhang mit tabuisierten Erfahrungen entstanden sind, verdienen einen sehr behutsamen Umgang.

Wer in einer Atmosphäre von Wertschätzung und Wohlwollen über eine schwierige Vorgeschichte sprechen kann, hat sicherlich einen wichtigen Schritt zur Heilung gemacht.

 

Mythos Schuld

Die biblische Geschichte von der Vertreibung Adams und Evas aus dem Paradies erzählt nicht nur vom Umgang mit Verbot und Strafe. Der Apfel vom Baum der Erkenntnis eröffnete Eva das Wissen über die Verbindung von Sexualität und Fruchtbarkeit so wird es zumindest angedeutet. Als Strafe für ihre Eigenmächtigkeit musste Eva jedoch nicht nur das Paradies verlassen, sie wurde auch mit einem Fluch belegt: „Unter Schmerzen sollst du gebären“.

Auch heute fragt sich manche Frau mit Endometriose: Wofür werde ich mit so viel Schmerz gestraft? Manche empfinden sich unter Umständen als schuldig an ihrer Erkrankung ohne genau sagen zu können worin diese Schuld bestehen könnte.

 

Das Furchtbare betrachten ohne Furcht

Schmerzen, aber auch alle anderen begleitenden Beschwerden bei Endometriose werden in der naturheilkundlichen Behandlung sehr wichtig genommen. Die individuelle Ausprägung aller Symptome wird unvoreingenommen auf charakteristische Merkmale hin angeschaut. Auch Aspekte schwieriger weiblicher Lebenserfahrungen können in diesem Zusammenhang wichtig sein, wie zum Beispiel Rollenkonflikte.

Ist die Behandlung von einer Haltung der Zuversicht getragen, kann schon dieser Erkundungsprozess einen positiven Einfluß auf den Heilungsweg haben.

 

Homöopathie und Schmerz

Homöopathie wirkt nach dem Prinzip der Ähnlichkeit, das heisst vereinfacht: Substanzen, die zum Beispiel in Überdosis Krämpfe auslösen, werden in Verdünnung verschrieben um Krämpfe zu behandeln.

Zum Beispiel wirkt das Bärlapp-Moos (Lycopodium) in der Überdosis krampfauslösend und abortiv. In der Homöopathie wird es verordnet bei Spasmen im Bauchraum und gegen Empfängnisprobleme.

Endometriose und homöopathische Schmerztherapie

Frauen mit Endometriose können unter ganz unterschiedlichen Schmerzen leiden: Prämenstruelle Spannungsschmerzen, Schmerzen beim Eisprung, Krämpfe bei der Regel, Druckschmerz durch Herde an inneren Organen, Schmerzen am Darm durch Einengung, Entzündungsschmerz in den Endometrioseherden, Schmerzen beim Verkehr, Narbenschmerz nach Operationen, oder psychosomatische Spannungsschmerzen im unteren Rücken oder im ganzen Bauchbereich. Diese unterschiedlichen Zusammenhänge werden bei einer homöopathischen Behandlung oder bei der naturheilkundlichen Begleittherapie ganz verschiedenen behandelt.

 

Die Wirkung der Homöopathie bei Endometriose

Die homöopathischen Arzneien werden mit dem Ziel verschrieben, die Selbststeuerung des Körpers zu verbessern. Das eigene Immunsystem soll so unterstützt werden, die chronisch-entzündlichen Endometrioseherde zu beruhigen.

Als Indikation für eine dauerhafte Heilung gilt nicht nur das Verschwinden von Schmerzen oder das Einschmelzen von Herden sondern auch ein verbessertes Allgemeingefühl auf körperlicher und emotionaler Ebene.

 

Systemische Beratung bei Endometriose

In die homöopathische Behandlung kann auf Wunsch eine systemische Beratung einfließen. Wichtige Grundprinzipien einer solchen Beratung sind die wertfreie Betrachtung wichtiger Facetten weiblicher Lebenserfahrung und die wertschätzende Konzentration auf die persönlichen Ressourcen nicht nur im Inneren der einzelnen Frau sondern auch im sozialen Umfeld.

Ein respektvoller Umgang mit persönlichen Grenzen und mit tabubelasteten Themen sind selbstverständlich die Basis solch einer Beratung.

Auf Wunsch können Themen wie Partnerschaft und Sexualität, oder Kinderwunsch und Begleitung bei der Kinderwunschbehandlung mit einfließen.

Ziel einer Beratung ist auch die Formulierung lebensbejahender Zukunftsperspektiven.

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