Endometriose

Wenn Schleimhautzellen aus der Gebährmutter in andere Körperregionen auswandern, sich dort verändern und in andere Körperstrukturen einwachsen, spricht man von einer Endometriose.

Im betroffenen Gewebe entstehen Entzündungen und Narben, Ovarien, Eileiter, Darm oder Blase können von den Endometriosezellen umwuchert werden, das Narbengewebe kann die Organe auch einschnüren. Dabei können erhebliche Schmerzen entstehen, oft während der Zeit der Menstruation, manchmal jedoch auch unabhängig vom Zyklus.

Endometriose und klassische Homöopathie

Die Wirkung homöopathischer Behandlung  bei Endometriose wurde mit Hilfe einer Pilotstudie an der Universitätsklinik Heidelberg untersucht. Die signifikant guten Ergebnisse bei Schmerzreduktion, verbesserter Fruchtbarkeit, geringerer Rückfallrate und bei vielen anderen Symptomen werden im Buch von Martin Schantz. "Klassisch-homöopathische Therapie bei Endometriose" (KVC Verlag) zusammengefasst.

Auf meiner Homöopathie-Seite erfahren Sie mehr über Homöopathie als Behandlungsmethode.

Endometriose und Schmerzen

Frauen mit vielen  Endometrioseherden haben unter Umständen wenig oder keine Schmerzen, dagegen können auch Frauen, bei denen alle Endometrioseherde operativ entfernt wurden, starke Schmerzen haben. Dafür gibt es bisher keine schlüssige Erklärung. In meinem Vortrag zur Schmerzbehandlung mit Homöopathie habe ich einige Gedanken zum Thema zusammengefasst.

 

Schulmedizin und Homöopathie zugleich?

Viele Frauen kombinieren zunächst schulmedizinische Behandlung und alternative Heilmethoden, wie das gelingen kann erfahren Sie hier.

Beratung bei Endometriose

Wenn eine Frau möchte, kann sie gerne über ihre Anliegen wie Partnerschaft, Sexualität oder Kinderwunsch sprechen. Manchmal tut es gut, tabubelastete Fragen mit einem neutralen Gegenüber zu erörtern. Das besondere Augenmerk liegt in meiner Praxis darauf, sich in wertschätzender Weise mit den unterschiedlichen weiblichen Lebenserfahrungen zu beschäftigen und die persönlichen Ressourcen herauszuarbeiten. Ziel einer Beratung ist auch die Formulierung lebensbejahender Zukunftsperspektiven. 

 

Endometriose und Naturheilkunde - ein maßgeschneidertes Konzept

Homöopathie kann bei Bedarf mit bewährten Naturheilverfahren kombiniert werden.

Bei akuten Endometriosebeschwerden wie zum Beispiel bei Krämpfen, Blutungen oder bei postoperativen Beschwerden kommen oft pflanzliche Heilmittel oder Akupressur zum Einsatz.
Bei chronischen Endometriosebeschwerden
Zusätzlich zur homöopathischen Behandlung setze ich auf eine Kombination aus Entgiftung des Organismus, Behebung von Mangelversorgung mit Vitaminen und Mineralien, Ernährung mit ballaststoffreicher, natürlicher Kost und die Vermeidung Pestizid-und Östrogenbelasteter Ernährung.
Stabilisierung des Immunsystems Endometriose geht oft mit Störungen des Immunsystems einher, auch die Herde selbst sind entzündet. Manche Frauen leiden an wiederkehrenden Infekten der Vaginalschleimhaut und der Blase, in diesen Fällen setze ich Heilpflanzen auch zur äußerlichen Anwendung ein.

Der hormonelle Status ist je nach Stadium der Erkrankung und Stand der vorangegangenen schulmedizinischen Behandlung von Frau zu Frau völlig verschieden. Genau passend zur Situation bespreche ich mit den Patientinnen ein individuelles Behandlungskonzept, das auch aktive gesundheitliche Selbsthilfe miteinschließt.

Fragen?

Auf meinen Praxisseiten finden Sie weitere Informationen, Sie können mir auch ihre Frage per mail schicken.