Die homöopathische Behandlungsweise

Die Kunst mit homöopathischen Mitteln zu heilen, beruht auf einem Naturgesetz:

Alles kann ein Gift sein, es kommt allein auf die Dosis an, ob ein Stoff oder ein anderer Einfluß dem Körper schadet oder gut tut. Heilung kommt durch achtsame Dosierung, also durch genaue Anpassung an die Sensibilität des Patienten. Erst durch massive, übertriebene Dosissteigerung kommt es bei giftigen Substanzen zum Wendepunkt, zur Vergiftung. Diese einfache Beobachtung kann jeder beim Gebrauch von alltäglichen Stimulantien machen.

 

Das Simile-Prinzip: Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt

Das Simile-Prinzip lautet: Eine Substanz, die beim Gesunden ein bestimmtes Symptom hervorruft, kann in einer kleineren Dosis genau dieses Symptom heilen.

Vor jeder Anwendung eines homöopathischen Heilmittels steht die exakte Analyse der individuellen Beschwerden auf körperlicher, geistiger und emotionaler Ebene. Durch genaues Befragen werden Muster im körperlichen und emotionalen Bereich wahrnehmbar, diese weisen auf bestimmte Substanzen hin, die genau diese Symptom-muster auslösen würden, wenn man sie in Überdosis zu sich nähme.

 

Die am Besten passende Substanz wird in der Homöopathie Simile (Das Ähnliche) genannt, ein Simile reizt die innere Steuerung zu einer kleinen Gegenreaktion, so kommt die erlahmte gesunde Eigenregulierung wieder in Gang.

Chronische Erkrankungen erfordern meist mehrere Arzneimittel, die nach und nach je nach der aktuellen Symptomatik, vor allem jedoch auf der Analyse der zugrundeliegenden Ursachen der Erkrankung eingesetzt werden.

 

Das Wissen über die potentiellen Heilmöglichkeiten eines homöopathischen Arzneimittels ist zusammengesetzt aus klinischer Erfahrung, besonderen homöopathischen Arzneimittelstudien und naturwissenschaftlichen Kenntnissen über den jeweiligen Ausgangsstoff.

Der komplette Arzneimittelschatz schließt zwar mehrere Tausend Heilmittel ein, am Häufigsten werden jedoch 150 - 200 Mittel verschrieben.