Psychische Beschwerden bei Kindern und Jugendlichen

ADHS und andere Konzentrationsschwächen treten bei bis zu 20% aller Kinder auf. 

Als Ursachen sind in der Diskussion: Einflüsse während der Schwangerschaft und der Geburt, chemische Nahrungsmittelzusätze, Reizüberflutung und mangelnde körperliche Bewegung.

Bevor ein Kind nicht in den Genuß einer therapeutischen Unterstützung gekommen ist, sollte es keine Medikamente bekommen. Eine Beratung für Eltern und Kind unterstützt dabei, im Alltag für mehr Entspannung zu sorgen und die emotionalen  Ressourcen der Familie zu fördern.

Falls Psychotherapie allein nicht ausreicht, bietet die Homöopathie individuell zugeschnittene Mittel, die bisher bei vielen Kindern gute Wirkung gezeigt haben.

Meine Literaturempfehlung :Dr. Heiner Frei. " Die homöopathische Behandlung von Kindern mit ADS/ADHS" Mit klinischen Studien zur Wirksamkeit.

 

Ängste bei Kindern

Kinder leiden in Umbruchphasen relativ häufig an Ängsten, oft in Verbindung mit heftigen Kämpfen gegen neue Herausforderungen. Oft sind die Ängste begleitet von körperlichen Symptomen wie Magen-Darm-Störungen, Schlafstörungen und Einnässen.

Kleinere Kinder drücken ihre Ängste häufig auf der Ebene von Alpträumen und bildhaften Schreckensphantasien aus, 

Größere Kinder können ihre Ängste schon eher auf ihre sozialen Kontakte beziehen wie zum Beispiel bei der Schulangst. In familiären Krisen wie bei der Trennung der Eltern können extreme Ängste auftreten.

Am besten kann ein Kind seine Ängste überwinden, wenn die ganze Familie in den therapeutischen Prozess einbezogen wird. Mehr dazu finden Sie hier.

 

Ängste bei Jugendlichen

Redeangst und Versagensangst, aber auch Lampenfieber und Prüfungsangst sind im Jugendalter und bei jungen Erwachsenen recht häufig.

Auch Ängste um die weibliche oder männliche Identifikation oder um körperliche Attraktivität können eine zunehmende Rolle spielen. Es geht jedoch in der Therapie weniger um die Symptome als um die individuelle Geschichte und die Ressourcen des sozialen Umfelds.

 

Tic-Störungen

Tics entstehen durch nervöse Anspannung, Angst, Ärger oder große Freude. Typische Tics sind: Zusammenkneifen der Augen, Schluck-oder Schnalzgeräusche oder unkontrollierbares Gestikulieren mit Händen und Armen. Bestehen die Symptome länger als 6 Monate hilft Therapie dabei, schwierige Situationen mit mehr Ruhe zu lösen und im Alltag für mehr Entspannung zu sorgen. Bei einer systemischen Therapie werden auch die Ressourcen innerhalb der Familie oder im sozialen Umfeld miteinbezogen. Parallel dazu hilft eine homöopathische Behandlung.

 

 

Selbstverletzung

kann für manche junge Menschen ein Ventil für psychische Notlagen sein. Sich selber zu schlagen oder zu schneiden dient als Ablenkung von sehr schwierigen Situationen und führt zur Entlastung bei extremen Emotionen. Eine therapeutische Rückenstärkung ist unabdingbar, sie dient auch dazu, zu lernen, mit extremen Gefühlen anders umzugehen. Bei solchen schwerwiegenden Störungen muß in der Regel ein breites therapeutisches Netz aktiviert und eine langfristige Therapie anvisiert werden.

 

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